crying out loud@ myblog.de ...fallen...

Ich hatte heute Nacht einen sehr kranken und verwirrenden Traum.
Ich hab ihn heute früh aufgeschrieben. Vielleicht wisst ihr ja wie man den deuten könnte.....


Traum 17.Oktober 2006

Ich mache die Augen auf.
Bin von Glas eingesperrt. Wie ein kleines Zimmer sieht diese Ortschaft aus. Nur sind die Wände aus Glas. Stabiles, dickes Glas.
Dahinter…. Dunkelheit. Ich kann nichts erkennen.
Ich höre eine Melodie… sie ist zu leise um sie zuordnen zu können.
Der Glaswürfel in dem ich mich befinde fängt plötzlich an sich mit Wasser zu füllen.
Von überall her fließt Wasser hinein. Ich drehe vollkommen durch und schlage so lange gegen eine der Scheiben bis meine Fäuste blutig sind und so weh tun dass ich sie kaum noch bewegen kann. Nun steht mir das Wasser schon bis zu den Knien.
Ich schreie… die ganze Zeit. Ich rufe um Hilfe. Keiner scheint mich zu hören.
Das Wasser steigt.
Ich verstumme. Stehe in der Mitte des Raums. Sehe dem Wasser zu wie es steigt.
Jetzt hat er meine Brust erreicht. Das Atmen fällt mir immer schwerer.
Bilder.
Schießen durch meinen Kopf.
Ich kann sie nicht zuordnen. Sie scheinen zusammenhanglos.
David.Mama.Papa.Fluss.Hund.Erde.David.Staub.Augen.Augen.Augen.Mann in Kutte.
Mann in Kutte kommt näher.Blut. noch näher. Wunden.ganz nah. legt seine Hände um meinen Hals.
Ich mache die Augen auf. Das Wasser steht mir bis zum Hals.
Ich versuche immer weiter meinen Kopf über das Wasser zu halten.
Fange wieder an zu schreien. Keinen Sinn….
Fange an zu weinen…
Der Würfel ist voll.
Ich kämpfe unter Wasser gegen das Ersticken und plötzlich ist sie wieder da… die Melodie…
Es ist ein Lied… der Refrain des Liedes…
„eisregen“, denke ich… „meine tote russische Freundin“
Du warst ein netter Zeitvertreib
Doch dann wurde zu kalt dein Leib
Ich legte mich neben dich
Blut trocknet schnell auf dem Gesicht
Aufgewacht
17.10.06 13:19


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